YogaRocks Crete: „Nature is the teacher“ with Danny Paradise

So we are back over a week now from this amazing Yoga Retreat at YogaRocks in Crete, Greece. And still, once in a while some pictures, emotions, memories are popping up in my mind. As I just completed a „How-satisfied-have-you-been“-Survey for the hosts I became aware again of how beautiful and outstanding this week was. Meeting Danny Paradise, who has been practicing Ashtanga Yoga since 1976, was another great experience. Very much into shamanism and indigenous rituals we got a light feeling for what his concept of „Nature is the greatest teacher“ is. It’s believed (and I do so as well) that you can receive all information just sitting in nature and asking for help & guidance. Yoga hence is a tool to communicate with ones true Nature, it’s about a meditative communication with nature. Furthermore Danny’s belief also corresponded very much with Krisnamurti’s teachings, as he said „I’m not a guru. I don’t follow a guru, I don’t believe in Gurus. You yourself are the Teacher.“ Beautifully said, and with such great depth in it. From our first to our last breath we meet so many Teachers in our life. But Gurus? You Yourself are the highest Teacher. What truth could one teach you that is not already inside you anyways. Ultimately Yoga is a private journey, even though people or teachers can accompany us, guide us.

Since talkings came towards death I want to share some thoughts & talks with you as well. At first, there is no death, there only is transformation. And death itself can be a very much delayed process if you use these ancient tools of which one is Yoga. Yoga shows you how to age with vitality, clarity & tranquility. It gives you a clear indication of how to age. As you create life you also create death. So if you want to die as a yogi, live like a yogi. Use & practice Yoga as a way of healing. Trust the process and surrender. Don’t try to understand each and everything, since healing is way beyond the rational mind. Always do we search for causes of crisis, disease etc. Though the root cause of depression is: NOT TO FOLLOW YOUR DREAM. Meaning not taking the necessary steps to realize your dream. Yoga helps to create & expand your dream, since it is constantly expanding your focus. Everything is an endless process. Or as Krishnamacharya said „Yoga is for fulfilling your personal destiny.“ So the idea is about manifesting your dreams. And manifestation is a result of intention. As intention therefore creates reality, the intention is what is important, what we need to give attention to.

There where these four simple yet deep questions we talked about and which should be considered by everyone:
Am I happy in what I am doing?
Is what I am doing adding to the confusion on earth?
Is what I am doing adding to contentment & peace?
How will I be remembered?

Worth thinking about. Remembers me also on a quote of David Swenson I heard in one of his and my very first Yoga workshop: A Yogi is someone who leaves a place a little nicer than it was when he arrived.

And not only did we have the chance again of such deep & fulfilling talks with a great Yoga teacher, also was there one experience I won’t forget for a while… During Pranayama lesson, it was again and again, that one of the cats and some birds came over and joined us during the practice of breathing techniques. Danny mentioned then, that the animals can feel our calm and steady breath, so that we are on a same energy level, on a same frequency of breathing… It didn’t seem so logical at first, until we experienced the pure magic of it in the afternoon: Bildschirmfoto 2014-10-02 um 00.12.25Floating in the turquoise blue sea, just off the shore, with the waves, and right at the point before the waves were breaking we floated with mask and snorkel so we had nothing other to do, no rowing, getting up to breath or anything interrupting… When I realized that these small fishes were coming closer and closer to my body, 2,3,4 of them, just floating WITH ME in an intimate distance of maybe 3cm only, and acting as if I would be one of these huge fishes, or a blue whale, just staying with and besides me, calm, trustful, relaxed, for as long as I went in there… We just floated together, and I could feel this togetherness. Oneness with nature. Same energy, same vibration, same frequency. It just felt as the most natural thing. No separation between the sea, water, fishes, the moving stones at the bottom and myself. Just like an entity. And the mind became quiet. The heartbeat became calm. The breath became even… NATURE IS THE TEACHER.

Ashtanga Yoga an den Ufern des Ganges in Nordindien…

Wieder einmal ein kleiner Rückblick in unseren Reiseblog, Ende September 2013, Indien-Rishikesh: …Eines Nachmittags waren wir mit Markus und Alicia am Ganga Beach, wo sich am Strand keine Leute befanden und wir sogleich einen Insider-Yoga-Hot-Spot ausfindig machten – Begleitet von einem typisch indischen Straßenhund, mit Bisswunde am Ohr, der sich jedoch als sehr treue Seele rausstellen sollte und den wir (weil am naheliegendsten) „Rishi“ tauften. Er folgte uns auf Schritt und Tritt. Auf Wunsch unsere neuen Wiener Travel-Buddies, die eigentlich aus dem Ländle bzw. Espagnol kommen, haben wir dann eine kleine Ashtanga Yoga Beginner Class an den Ufern des Ganges im weissen Sand eingelegt, stark geprägt von ein paar Surya Namaskaras (Sonnengrüße). Zwei super aufmerksame und interessierte „Yoga-Students“, und das mitten in Nordindien :). Es war sehr bedeutend und schön, wiedermal ein bisschen Ashtanga Yoga „weitergeben zu können“. Da ein zweiter Hund auftauchte mit dem sich Rishi schnell anfreundete, spielte und umhertollte, haben wir diesen „Kesha“ getauft… Wir wollten ja dem Ort treu bleiben und nicht die Yoga-Praxis unnötigen Namens-Brainstormings nachstellen ;) … Die Sache wurde jedoch etwas „uncool“ als die lieben Hundtis dann unsere Yogastunde etwas gestört haben, wild bellend rumsprangen, umhertollten, „spielten“ und uns ungewollt mit Sand beschossen, als dieser durch die Luft wirbelte. Alicia und ich wurden immer besorgter, als sie uns in ihrer wilden Spiel-Rauferei immer näher kamen. Dafür haben wir sehr endlich und wirklich sehr „erfolgreich“ unseren NOT(!)-Alarm-Piepser den ich zuhause noch schnell im „Travelsafe“ Shop gekauft hatte, ausprobiert. Er sollte laut Verkäufer natürlich jeden (Straßen-)Hund auf dieser Welt erschrecken, verstören und verjagen, da die Hunde das Geräusch nicht vertragen würden. Da uns die Hunde dann echt nervten und etwas zu wild um uns rum spielten haben wir den „Alarm-Stecker“ gezogen. Ein schrilles „Wiuwiuwiuwiuwiuwiuwiuwiuuuuuuuuuuuuuuuu“ heulte durch das Gangestal…und die Hunde… – ÜBERRASCHUNG….. hat es natürlich Nüsse interessiert! Keines einzigen „Ohres“ wurde die „Sirene“ gewürdigt. Pff…. Na, sehr beruhigend… da fühlt man sich gleich sicherer mit dem Super-Not-Heuler der sich mehr als westliches Möchte-Gern-Accessoire rausstellte. Aber eh nicht verwunderlich. Indische Straßenköter eben. Das sind DIE von der „harten Sorte“. Sind wohl etwas mehr Lärm und Geräusche gewöhnt als die süßen, verwöhnten Haustier-Hundis in Österreich – die wahrscheinlich als „Test-Objekte“ für die „Safe High Technology“ dienten und für welche das mikrige Alarmpiepserl wahrscheinlich die größte Panik auslöst. Der gelungene Aufruf von Rishi & Kesha unsere Yogastunde somit (nach gefühlten 20min.) zu beenden animierte uns also dazu, den Rückweg in den Ort anzutreten. Anyway.. es war eine sehr schöne Zeit an den Ufern des Ganges und die Ashtanga Yoga Stunde wurde spät Abends nach dem Essen im „Beatles Cafe“ theoretisch – mit einem schnell skizzierten „Practice Sheet“ ins Tagebuch unserer neuen Buddies – sowie praktisch – mit ein paar Vor-, Seit- und Rückbeuge-Demonstrationen zwischen Bodentischen, Teppich und Sesseln – zu einem schönen Ende gebracht. Zumindest ein paar Basics waren sodann vermittelt um der künftigen „Self Practice“ der beiden auf ihrer noch lange währenden Backpacker-Reise nichts in den Weg zu stellen :) .

„Hot Ashtanga Yoga“ und: „Wad is dise shidde? Cam onne“

Bildschirmfoto 2014-01-03 um 09.39.51…Abends haben wir uns die erste Ashtanga Vinyasa Stunde gegönnt… Bei gefuehlten 40° Shala-Innen-Temperatur und ca. 80% Luftfeuchtigkeit ist mein Koerper bereits nach 5 min. „ausgeronnen“. Ohne Witz, ohne Übertreibung! Wir waren ca. 15-20 Leute in der Shala, die wunderschön verfliest war, mit riesiger Glasfensterfront und Blick auf den Ganges hinunter, sowie auf die Berge und Ashrams auf der anderen Flusseite. Nach der Stunde dachte ich mir, ich könnte mir nun endgültig die Erfahrung einer Bikram oder Hot Yoga Einheit sparen, wir bekamen es ja zu dieser Ashtanga Stunde gratis dazu ;) Haben also gefühlte 80% unseres Wassers im Körper an die Matte abgegeben und sind in einem „sehr“ dynamischen Tempo durch die 1. Serie gegangen. Ich war sehr überrascht, auf welch hohem Niveau hier eine geführte Klasse unterrichtet wurde, sind doch knapp ein Drittel der Teilnehmer Anfänger und mindestens ein weiteres Drittel nicht mit Ashtanga Vinyasa bewandert gewesen. Trotzdem ging es ratzfatz in die schwierigsten Asanas/Positionen. Naja… habe die Herausforderung (eigentlich vorrangig aufgrund der Temperatur) genossen. Bei der Hitze hat man den Vorteil, dass in sehr kurzer Zeit sehr viel an Flexibilität „geht“, da sich der Körper so erwärmt. Völlig durchnässt sind wir dann zum Guesthouse zurück“gelatscht“ (Sorry, es war kein „Gehen“ mehr), haben geduscht und am nächsten Tag die Folgen der intensiven Dehnungen am ganzen Körper gespürt. Egal – Gut wars! Und eine neue Erfahrung ;) …Ein paar Tage später haben wir dann unsere letzte Ashtanga Yoga Klasse besucht und haben zwei Italiener kennengelernt, wovon einer, nennen wir es mal sehr „authentisch“ war: Nachdem eine der ebenso mitpraktizierenden Teacher-Training Schülerinnen in der Yogashala ihre „funky music“ vor der Stunde mit gutem Volume aufdrehte und unser netter, junger, indischer Lehrer nicht in der Stimmung war, diese vorab abzuschalten (ein wirklich toller Praxisbeginn: Ashtanga mit Funky Musik, und noch entspannender: Anfangs auch noch das Ashtanga Mantra währenddessen! chanten) kam daraufhin bald einmal ein etwas versteckter, italienischer Mittelfinger, begleitet von einem nicht zu lauten „Wad is dise shidde? Cam onne!“ zum Ausdruck. Mittendrin statt nur dabei, versuchten wir diese skurile Atmosphäre mit einem unvermeidbaren Grinser im Gesicht yogisch zu ignorieren und weiter zu praktizieren… Da alle anderen großen oder kleinen Wehwechen von den vorangehenden intensiven Yogatagen nun auch etwas verflogen waren, hab ich mir schlussendlich zeitgerecht noch meinen Nacken verrissen, sodass ich dann wieder für ein paar Tage „versorgt“ war. Interessante Erfahrung. Ashtanga Vinyasa Yoga in Rishikesh. Obwohl zwei scheinbar richtig gute Ashtanga Lehrer in Rishikesh ansässig wären, leider nur zu dem Zeitpunkt unseres Daseins entweder nicht vor Ort oder unauffindbar, weil keine Adresse im Internet und keine hilfreiche Unterstützung der eh so bemühten Inder, die den Namen dieser Lehrerin noch nie gehört hatten. In diesem Sinne: Om Shanti, Shanti Shanti.

Auszeit in Indien & Besuch der „Weltyogahauptstadt“ Rishikesh

Eine kleine Auszeit in einem der buntesten & spirituellsten Länder der Welt. Von Mitte September bis November 2013 waren wir in Indien. Es sollte eine Reise um des „Reisens“ Willen werden, keine ausschließliche Yogageschichte.
Dennoch gönnten wir uns am Anfang unserer Nordindien-Reise 2,5 Wochen in der sogenannten „Weltyogahauptstadt“ Rishikesh.

Rishikesh, Indien

Rishikesh, Indien

Es ist es ein Ort, der für indische Pilger der Ausgangspunkt zu den 5 heiligen Orten im Gebirge ist: Badrinath, Kedernath, Yamunotri, Gangotri und Gaumukh. Aufgrund der nach dem tragischen Hochwasser im Juni 2013 noch immer andauernden Aufarbeitungsarbeiten an den Straßen, wurde leider aus unserem geplanten Trekking nach Gangotri, wo die Quelle des Ganges liegt, nichts. Jedoch konnten wir das tägliche Gebet, die sogenannte Puja, sowie die Feuerzeremonie, die Aarti genießen. Nicht zu vergessen: Wir waren im heiligen Fluss „raften“. Die Hindus glauben, dass eine Meditation in Rishikesh, ebenso wie ein Bad im Ganges, näher zum eigenen Seelenheil und schneller zur Erlösung führt. Na dann, vielleicht hat ja unser kleiner Sprung in die reißenden Fluten während des Rafts ein bisschen dazu beigetragen :)

Wieder gut im mittlerweile sogar winterlichen Salzburg „angekommen“, finde ich endlich etwas Zeit, und werde zum Neujahrsbeginn ein paar der Yoga-Erlebnisse, die wir aus unserer Reise mitgenommen haben, mit euch teilen.

Yoga Conference Wels – Looking Back…

Knapp mehr als eine Woche ist nun vergangen. Ich fühle mich gesund, schnupfenfrei, mein Hals kooperiert und fühlt sich innerlich „sanft & g’schmeidig“ an. Es gibt keine Anzeichen einer post-konferenzialischen (schräges Wort, evt. existiert es gar nicht !?!) Verkühlung. Wels Yoga Conference AustriaDie Schattenseite, nicht an der Konferenz, sondern an der Woche zuvor: Knapp 3 Tage Krankenstand mit einem Elends-Gefühl im Körper und der beängstigenden Voraussicht: „Ich werde die heurige Yoga Conference wohl canceln“… ABER: Die Überdosis an pflanzlichen „Gesundungs-Helferlein“ hatte wohl ihren Zweck erfüllt und so war es lediglich ein – wenn auch überaus störender – trockener Reizhusten, der mich bis auf die Matte begleitete. Mein ursprünglicher Plan war es, jeden Tag 4 Workshops zu besuchen, aber mein Körper hat mir dann sonntags schnell die Meinung gesagt. So waren’s dann doch weniger Yoga-Einheiten, jedoch andererseits, angesichts meiner recht dürftigen (bis gar keinen) Practice in den Tagen vor der Conference, war ich sehr motiviert & energiegeladen und fühlte wieder alle Kräfte die so in meinem Körper schlummern nach sechs Stunden Yoga am ersten Tag.

Während der besuchten Workshops durfte ich allen voran Clayton Hortons unglaublich inspirierende & charismatische Aura genießen. Ein Ashtangi, dessen alleinige Anwesenheit im Raum mein Gemüt erhellte, mit seinem verschmitzten, friedvollen Lächeln im Gesicht starteten wir mit Ashtanga Basics während einer kleinen Led Class. Yoga Conference Wels Austria 2Nachmittags durfte ich dann etwas intensiver (verglichen zu meinen bisherigen Erfahrungen) in die Intermediate Series schnuppern – wohl bemerkt mit mehr & weniger motivierenden Momenten, da ich schnell an meine (gegenwärtigen) körperlichen Grenzen stieß. Abends holten wir schnell unsere liebe Couchsurfing-Hosterin Andrea ab um mit ihr nach einem chinesischen Gaumengenuss nochmals zur Conference zu fahren und mit David Lurey, Clayton Horton & einem „bunch of lovely yogis“ gemeinsam einen unglaublich schönen Kirtan-Abend zu erleben und gemeinsam zu singen. Ein Mantra sitzt seitdem in meinen Ohren… *OM Asato Ma Satgamaya …*

*Lead us from the unreal to the real. From the darkness to the light. From the earth to the open sky. Lead us from death to eternal life.*

Definitiv empfehlenswert. Und der Event war bestens organisiert, das Workshop-Angebot super durchmischt und die Atmosphäre entspannt & angenehm.

Eindrücke von der Conference in Wels gibt’s wieder hier auf meiner Facebook Seite.

Namastè, Claudia